Tiere - Wesen mit eigenen Bedürfnissen

Bearbeitet von: Redaktion Erfahrungsschatz.net

 

Tiere sind Seelentröster mit eigenen Bedürfnissen. Im Lauf der Geschichte wurden sie zu geliebten Gefährten, treuen Freunden und lustigen Spielkameraden. Aber auch wenn sie das menschliche Leben so vielfach bereichern, haben Sie doch ihre ureigenen tierischen Bedürfnisse.

 

Ein Hund braucht regelmäßig Auslauf, und das nicht nur im Garten. Ein Vogel möchte fliegen und gehört nicht in einen engen Käfig. Wild lebende Arten wie Reptilien werden sich in ihrem Wohnzimmer nie zuhause fühlen.

Tiere sind kein Spielzeug und haben das Recht auf eine artgerechte Haltung sowie ein gesundes Maß an Bewegung! Wenn Sie Tiere wirklich lieben, dann versetzen Sie sich in ihre Lage. Überlegen Sie sich vor einer Anschaffung, ob sie ihnen auch ein gutes Leben bieten können, das den natürlichen Bedürfnissen gerecht wird. Haben Sie wirklich ausreichend Zeit, Platz und Geduld? Wohin mit dem Tier, falls sie verreisen möchten oder krank werden? Fragen dieser Art sollten geklärt sein, bevor das Familienmitglied in spe sein neues Zuhause bezieht.


Ein Tier aus dem Heim

Meist sind es liebesbedürftige Wesen, die nicht selten eine traurige Vergangenheit bewältigen müssen. Jetzt kommen Sie, um Ihnen ein neues Zuhause zu geben. Bestimmt werden Sie einen ebenso dankbaren wie treuen Freund gewinnen. Manchmal braucht es allerdings viel Geduld und Liebe, bis die Tiere ihre teils traumatischen Erlebnisse verarbeitet haben und wieder Vertrauen fassen können.

Bevor sich das neue Familienmitglied auch wirklich gut einfügen kann, gibt es einiges zu klären: Wie gehen Sie mit der Katze um, wenn sie sich aggressiv oder ängstlich verhält?
Ist der Schäferhund vielleicht eine Gefahr für Ihre Enkel? Welches Tier passt zu Ihnen und Ihrem Lebensstil? Die Tierheime in Ihrer Umgebung beraten Sie bestimmt gerne. Adressen finden Sie im Internet oder über die Telefonauskunft. Bereiten Sie sich ruhig mit einem kleinen Fragenkatalog auf das Gespräch vor. Schließlich soll der neue Mitbewohner sich bei Ihnen wohlfühlen und zu Ihrem Leben passen. Hilfreich ist es auch, sich mit anderen Menschen austauschen, die bereits ein Tier aus dem Heim zu sich nach Hause geholt haben.

Tiere als Modeprodukt

Ein Windhund würde ausgezeichnet zu Ihrem neuen Wintermantel passen? Die Zierfische zur Farbe ihres Sofas? Tiere sind kein Modegag und auch ihre Besitzer sollten nicht jeden Trend mitmachen! Wer sich ein Tier anschaffen möchte, schuldet diesem Respekt und dauerhafte Zuneigung. Keinesfalls darf das Tier zum bloßen Statussymbol, Deko-Objekt oder Fahion-Statement degradiert werden.

 

Einsatz für den Tierschutz

Vom Affen bis zum Schwein – den Tieren geht es auch in einem hochentwickelten Land wie Deutschland alles andere als gut. Zum reinen Nutztier herabgewürdigt, als Versuchskaninchen gequält oder als ungeliebtes Wesen ausgesetzt, brauchen die Tiere jemanden, der sich für ihre Rechte und ihr Wohlergehen einsetzt. Seriöse Organisationen wie Deutscher Tierschutzbund e.V. bieten vielfältige Möglichkeiten für ein sinnvolles Engagement.

Ist unser Verhältnis zu Tieren aus dem Gleichgewicht geraten? Welche Rolle spielen Tiere in Ihrem Leben? Setzen Sie sich für den Tierschutz ein? 

 

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