Schwimmen
Bearbeitet von: Redaktion Erfahrungsschatz.net
Das Schwimmen hat es bei einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung im Jahr 2010 auf Platz drei der beliebtesten Sportarten geschafft. Hier zeigt sich erstmals ein Altersunterschied in der Verteilung, denn die größte Gruppe der regelmäßigen Schwimmer ist über 60 Jahre alt.

Schwimmen ist ein Dauerrenner
Dafür gibt es gute Gründe.
- Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten: Der Auftrieb schont die Gelenke.
- Schwimmen ist ergiebig: Ein abwechslungsreiches Schwimmprogramm stärkt den ganzen Körper, denn es werden fast alle Muskelgruppen beansprucht.
- Schwimmen ist gesund: Schwimmen traininert ebenso wie andere Ausdauersportarten den Herzmuskel, es stärkt unser Herz-Kreislauf-System.
Schwimmstile
Der Schwimmsport ist wohl eine der ältesten modernen Sportarten, bereits 1696 erschien ein Lehrbuch zum Thema Schwimmen. Zu Beginn beschränkte sich das Schwimmen auf den Bruststil, nach und nach kamen Kraulschwimmen, Rückenkraul und Schmetterlingsschwimmen hinzu.
Ein ideales Trainingsprogramm beinhaltet mindestens zwei verschiedene Schwimmstile, um einseitige muskuläre Belastung zu vermeiden. Außerdem kann man sich so am besten zwischendurch "ausruhen", ohne wirklich eine Pause machen zu müssen. Und zu guter Letzt - verschiedene Stile zu kombinieren bringt Abwechslung und macht Spaß.

Brustschwimmen
Im Breitensport ist das Brustschwimmen die am weitesten verbreitete Disziplin, denn selbst ohne Schwimmkurs ist dies die Technik, die den meisten Kindern von ihren Eltern beigebracht wird.
Obwohl im deutschsprachigen Raum in Schwimmkursen das Brustschwimmen als erste Technik gelehrt wird, ist die Wettkampf-Technik des Brustschwimmens die schwierigste von den vier Disziplinen.

Kraulschwimmen
Kraulen ist die schnellste der vier aktuellen olympischen Schwimmstile, da aufgrund des durchgehenden Beinschlags ein kontinuierlicher Antrieb erzeugt wird. Auch die Atemtechnik, bei der der Kopf nur seitlich gedreht wird und nicht aus dem Wasser gehoben wird, erzeugt weniger Widerstand.
In vielen Ländern beginnt der Schwimmunterricht mit diesem Schwimmstil, denn er ist für Kinder besonders leicht zu erlernen.

Rückenkraul
Kein Sport ist besser für die Rückenmuskulatur als das Rückenschwimmen. Denn beim Rückenschwimmen bleibt die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form. Wichtig beim Rückenschwimmen ist ein starker Beinschlag, denn dieser stabilisiert die Lage im Wasser.
Tipp der Redaktion: Wer kein Rückenkraul gelernt hat, kann auch "Altdeutsch" Rückenschwimmen. Hierfür wird die Brustbeinbewegung ausgeführt, parallel dazu werden beide Hände gleichzeitig nach hinten geführt.

Schmetterling
Das Schmetterlingsschwimmen wurde als letzter Stil in die moderne Schwimmtechnik aufgenommen. Das Schmetterlingsschwimmen ist nach dem Kraul die schnellste Disziplin, ist jedoch wesentlich anstrengender, und wird daher von Breitensportlern kaum verwendet.
Alleine, zu zweit oder in der Gruppe
Viele Freizeit-Schwimmer ziehen unabhängig von anderen Anwesenden ihre Bahnen. Sie möchten aber lieber in Gesellschaft in's Wasser? Dann probieren Sie doch einmal Aquaball, Wasserball oder Aquagymnastik!

Der Deutsche Schwimm Verband will dafür sorgen, dass die Faszination des Schwimmens bei Jung und Alt weit in die Zukunft erhalten bleibt
Allgemeine Schwimmabzeichen können in vielen Vereinen und Organisationen erworben werden
Rettungsschwimmabzeichen können bei der DLRG, der Wasserwacht im DRK und dem ASB erworben werden









