Bearbeitet von: Redaktion Erfahrungsschatz

 

Seit Menschen in die Sterne gucken, fragen sie sich nicht nur, was die Zukunft bringt, sondern auch, ob es weitere Planeten gibt, auf denen Leben möglich wäre …

 

Erdähnlicher Planet entdeckt

Und tatsächlich – das Weltraumteleskop der Nasa entdeckte im Dezember 2011 einen erdähnlichen Planeten,  der zumindest theoretisch die Bedingungen für Leben erfüllt. „Kepler 22b“ wurde nach seinem Entdeckerinstrument, dem Weltraumteleskop Kepler benannt und ist rund 600 Lichtjahre von der Erde entfernt. Er umkreist einen Stern, der kleiner und kühler ist als unsere Sonne und besitzt ungefähr den 2,4-fachen Radius unseres Planeten. "Dies ist ein wesentlicher Meilenstein bei der Suche nach einem Zwilling der Erde", erklärt NASA-Forscher Douglas Hudgins.

 

Die Macht der Sterne

Sterne haben in allen Kulturen eine wichtige Rolle gespielt und die menschliche Fantasie angeregt. Sie gaben Orientierung bei Navigation und Kalenderbestimmung, wurden aber auch religiös besetzt.

Die Himmelskörper sind nicht nur faszinierend, sondern haben in der Tat einen großen Einfluss. Ihre Eigenschaften entscheiden , ob ein sie umkreisender Planet Leben hervorbringen kann oder nicht. 

Ohne die Wärmestrahlung der Sonne wäre auf der Erde kein Leben möglich. Sie  ist der Stern, der am meisten erforscht wurde.

 

Wettlauf ins All

Am 4. Oktober 1957 schossen die Sowjets unter großem Interesse der Weltöffentlichkeit den Sputnik 1, den ersten künstlichen Erdsatelit in die Erdumlaufbahn. Zum Schrecken des Westens schritt die Entwicklung der sowjetischen Raumfahrt weiter zügig voran, Sputnik 2brachte noch im selben Jahr mit der Hündin Laika das erste Lebewesen in eine Erdumlaufbahn. Das Tier bezahlte das Experiment mit seinem Leben. 1960 schickten die Sowjets zwei weitere Hunde in den Orbit. Sie kehrten sicher auf die Erde zurück. 1961 umkreiste der Russe Juri Gagarin mit der Wostock 1 schließlich als erster Mensch die Erde.

Die UDSSR schaffte auch die erste Mondumrundung, aber die USA holte schnell auf. „That’s one small step for man – one giant leap for mankind“ („Das ist ein kleiner Schritt für einen Mann, aber ein Riesenschritt für die Menscheit“) – mit diesen historischen Worten betrat der Astronaut Neil Armstrong am 20. Juli 1969 den Mond. 

Nach der Mondlandung schritt vor allem die Entwicklung der Raumfähren, also der wiederverwendbaren Raumfahrzeuge ( MIR, ISS etc.), voran. voran. Katastrophen wie die Explosion der Challenger, die 73 Sekunden nach dem Start ihre sieben Astronauten in den Tod riss oder der Columbia, die bei ihrer Rückkehr zur Erde ebenfalls sieben Astronauten das Leben kostete, offenbarten den dünnen Grad zwischen Genialität und Scheitern.

Die Erkundung des Weltalls aber fasziniert die Menschheit nach wie vor: 2001 starteten die ersten Weltraumtouristen ihre ungewöhnliche Reise …

 

Begeistert Sie die Geschichte der Raumfahrt? Was fasziniert Sie am Universum?

 

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