Mobile Assistenzsysteme
Bearbeitet von: Redaktion Erfahrungsschatz
Die Verbindung zwischen Technologie und Medizin bringt bahnbrechende Erfindungen hervor und macht vielen Hoffnung auf ein selbstbestimmteres Leben.

Smart im Notfall
Anbieter wie etwa SmartSenior arbeiten an der Entwicklung von intelligenten Notfallerkennungs- und Assistenzsystemen. Kommt es beim Autofahren zu einem gesundheitlichen Vorfall, erkennt der Notfallassistent anhand der Vitalparameter, dass der Betroffene nicht mehr fahrtüchtig ist. Die Nothaltefunktion im Fahrzeug wird ausgelöst, der Assistent übernimmt die Steuerung und führt Fahrzeug und Insassen – unter Berücksichtigung des umgebenden Verkehrs – sicher an den Straßenrand. Der Notfallassistent übergibt die Standortinformationen zusammen mit den Vitaldaten an das Notfallmanagement. Dieses übermittelt den Notfall an ein Zentrum, wo ein Arzt die Daten (z. B. das EKG) analysiert und die weitere Rettungskette initiiert.
Hoffnung für Querschnittgelähmte
Querschnittsgelähmte dürfen hoffen: Roboter-Gehhilfen sollen ihnen wieder eigene Schritte ermöglichen. Dabei wird Betroffenen ein äußeres Skelett – ein sogenanntes Exoskelett - am Körper angelegt, das die Schritte koordiniert. Die Gehhilfe wird bereits in Rehakliniken getestet, eignet sich aber leider nicht für alle Patienten.
Weltweit arbeiten Unternehmen fieberhaft an der Entwicklung von Systemen, die die Mobilität von Querschnittsgelähmten, aber auch von Schlaganfall oder Mukltiple-Sklerose Patienten erhöht.
Die Entwicklung der Telemedizin
Die Telemedizin bezeichnet die Möglichkeit, medizinische Daten (Texte, Tabellen, Befunde und Bilder) über große Entfernungen elektronisch auszutauschen bzw. zu versenden. Auf diese Weise ist sogar eine (Fern)Diagnose möglich.
Arzt und der Patient stehen bei der Telemedizin über das so genannte Telemonitoring fortwährend miteinander in Verbindung wichtige medizinische Daten können direkt überwacht und analysiert werden. Der Patient wird zu diesem Zweck mit Geräten zur Messung der Vitaldaten ausgestattet. Medizinische Sensoren am Körper eines Herzkranken erfassen zum Beispiel rund um die Uhr den Herzschlag und die Blutdruckwerte. Bei auffälligen Veränderungen informiert das mobile Messgerät automatisch, z.B. über das Mobilfunknetz, umgehend ein telemedizinisches Zentrum, den Hausarzt oder das Krankenhaus. Durch dieses Verfahren, ohne unnötigen Zeitverlust, kann in kritischen Situationen das Leben des Patienten gerettet werden.
Die Telemedizin verhilft besonders chronisch Kranken zu mehr Sicherheit und Lebensqualität. Insbesondere Herz-Kreislauf oder Diabetes-Patienten profitieren von den technischen Möglichkeiten. Aber auch Personen, die an Bluthochdruck, Asthma oder bestimmten Lungenkrankheiten leiden, werden mit Hilfe der ununterbrochenen drahtlosen Überwachung besser betreut.










